Herzlich willkommen
beim Dorfanger Boberg e.V.

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Der Rückblick

 

Politischer Stammtisch Boberg

Mit unserem Politischen Stammtisch waren wir am 12.6.2018 bei der Freiwilligen Feuerwehr in Boberg zu Gast. Nachdem beim Stammtisch im April auf die gravierenden Mängel des Feuerwehrhauses mit erheblichen Gesundheitsgefahren für die Feuerwehrleute hingewiesen worden war, sollte jetzt gemeinsam mit den Politikerinnen und Politikern beraten werden, wie die Freiwillige Feuerwehr unterstützt werden kann. Da über die finanzielle Ausstattung nicht im Bezirk, sondern in der Bürgerschaft entschieden wird, waren die innenpolitischen Sprecher der Bürgerschaftsfraktionen von SPD und CDU zu dem Treffen eingeladen worden. Durch die Unterstützung der Bezirksabgeordneten konnte der Termin so gelegt werden, dass mit Herrn Sören Schumacher für die SPD und Herrn Dennis Gladiator für die CDU beide Sprecher aus der Bürgerschaft dabei sein konnten.

 

Zur Einstimmung auf das Thema hatte die Wehrführung eine anschauliche Präsentation vorbereitet. Zunächst wurden den Anwesenden die Aufgaben der Feuerwehr dargestellt. In Hamburg gibt es 86 Freiwillige Feuerwehren mit 2.630 ehrenamtlich tätigen Feuerwehrleuten, davon 34 Aktive in Boberg, 60 Jugendfeuerwehren mit 966 Jugendlichen, davon 13 in Boberg und 6 Minifeuerwehren mit 98 Kindern. In 2017 hatten die Freiwilligen Feuerwehren 11.457 Einsätze. Die FF Boberg hatte 90 Einsätze, davon 18 beim Sturmtief „Xavier“ und 21 beim Sturmtief „Herwart“. Aktuell sind uns noch allen die Einsätze beim Unwetter „Ursula“ in Erinnerung. Die Ausstattung der FF Boberg besteht aus 2 Löschfahrzeugen, 1 Boot mit Schlitten und 1 Mannschaftsbus für die Jugendfeuerwehr. Das Feuerwehrhaus wurde 1954 gebaut und ist damit 64 Jahre alt. Der Anbau einer Garage, eines Gartenhauses und weitere diverse Umbauten erfolgten in Eigenregie und wurden wie Anschaffung und Unterhaltung des Mannschaftsbusses samt Anhänger ausschließlich durch den Förderverein finanziert.

 

Folgende Probleme wurden von der Wehrführung benannt:

  •  Die Umkleidemöglichkeiten sind nicht von der Remise (Fahrzeughalle) räumlich getrennt (sog.  schwarz/weiß Trennung ist nicht möglich (wie auch in 60 weiteren F-Häusern!))
  •  Das An-/Umziehen ist erst bei herausgefahrenen Fahrzeugen in der Remise möglich
  •  Keine Trennung von Frauen / Herren in der Umkleide
  •  Duschmöglichkeiten sind nicht vorhanden (Dekontamination nach Einsätzen erfolgt im eigenen Haushalt)
  •  Die Jugendfeuerwehr hat keine eigenen Räume zum Umziehen
  •  Die Abgasanlage entspricht nicht den Richtlinien/Unfallverhütung
  •  Die Remise ist zu klein für heutige Fahrzeuge, die Abstände zwischen den Fahrzeugen entspricht nicht den heutigen Anforderungen für Unfallverhütung und Arbeitsschutz
  •  Es gibt keine Lagermöglichkeiten für Reserve-Einsatzkleidung
  •  Es gibt kein Verwaltungszimmer für Wehrführung und Jugendfeuerwehr (Ablage von Unterlagen gemäß DSGVO im F-Haus nicht möglich).

 

Für die Beseitigung der Mängel fordert die Wehrführung unter anderem:

  • Das Feuerwehrhaus nach aktuellem Stand der Technik, des Arbeitsschutzes und der Unfallverhütungsvorschriften umzubauen. Möglichst auf dem vorhandenen Grundstück. Sollte das nicht möglich sein, muss umgehend ein passendes Grundstück gefunden werden, das nicht zu weit vom Wohngebiet entfernt sein darf, damit die vorgeschriebenen Einsatzzeiten eingehalten werden können.
  •  Unterstützung durch vergünstigten Wohnraum im Einsatzgebiet für junge Kamerad/Innen
  •  Anerkennung des Ehrenamtes in der Bevölkerung sowie von der Politik
  •  Vergünstigungen im Rahmen einer Partnerschaft mit Sportvereinen / stadteigenen Schwimmbädern zur Erhaltung der sportlichen Fitness

 

Die aufgezeigten Mängel, mit denen die ehrenamtlich tätigen Feuerwehrleute sich zusätzlich erheblichen gesundheitlichen Gefahren aussetzen, sind auch bei der Mehrzahl der anderen Freiwilligen Feuerwehren in Hamburg vorhanden. Ohne eine deutliche Erhöhung der Haushaltsmittel ist eine Beseitigung der Mängel in den nächsten Jahren nicht möglich. In der Sanierungsliste  der Feuerwehr sind 40 Feuerwehren mit mindestens 3 Mängelpunkten aufgezählt. Davon konnten aus dem Sanierungsfond seit 2014 lediglich 4 Sanierungen finanziert werden. Bis alle aufgeführten Mängel beseitigt sind, würde es danach noch 36 Jahre dauern.

 

In der anschließenden lebhaften Diskussion wurde von allen Seiten bekräftigt, dass der ehrenamtliche Einsatz der Freiwilligen Feuerwehren in der Politik und in der Boberger Nachbarschaft eine hohe Anerkennung hat.

 

Allerdings scheint es nicht so einfach, diese Anerkennung auch mit unterstützenden Taten zu zeigen. In den aktuellen Haushaltsberatungen gibt es in vielen Bereichen große Bedarfe (u.a. Schulen, Kitas, Pflege und Gesundheit). Um die Sondermittel für die dringend erforderlichen Investitionen bei den Freiwilligen Feuerwehren von aktuell 2 Mio Euro zu erhöhen, müsste an anderer Stelle gekürzt werden, damit der vorhandene Schuldenberg in Hamburg nicht weiter wächst und die so genannte Schuldenbremse eingehalten wird.

 

Etwas eigenartig ist aber, dass ein in der Bürgerschaft vorliegender Antrag zur konkreten Unterstützung der ehrenamtlichen Feuerwehrleute durch Kooperationen mit Sportvereinen und öffentlichen Schwimmbädern bisher keine Mehrheit in der Bürgerschaft gefunden hat. Das Argument, man wolle keinen Bereich der ehrenamtlich Tätigen gegenüber den anderen bevorzugen, kann nicht überzeugen. Die Tätigkeit der Freiwilligen Feuerwehren unterscheidet sich auch in der Wahrnehmung der Bevölkerung deutlich von den übrigen ehrenamtlich Tätigen, wie z.B. in den Sportvereinen oder im Wohlfahrtbereich mit Sanitätern und Flüchtlingshelfern. Bei den Einsätzen der Freiwilligen Feuerwehren besteht ein wesentlich größeres Gesundheitsrisiko und es besteht eine beamtenähnliche Verpflichtung für die Freiwilligen Feuerwehren. Aus der Bezirkspolitik kam der Hinweis, dass die FF Boberg beim Bezirksamt Sporthallenzeiten beantragen kann.

 

Auch für die Unterstützung bei der Grundstückssuche gibt es beim Bezirksamt Bergedorf einen Ansprechpartner, die Kontaktdaten werden an die Wehrführung gegeben. In dem Zusammenhang äußerte die FF Boberg auch Kritik an der Sprinkenhof AG, die als Vermieter auch für eine Sanierung bzw. für einen Neubau zuständig wäre. Die Zusammenarbeit ist schwierig und es besteht der Eindruck, dass ein Neubau mit einem privaten Unternehmen deutlich kostengünstiger wäre.

 

Für die finanzielle Unterstützung der Jugendarbeit in der FF Boberg können über die Bezirksversammlung Gelder beantragt werden. Allerdings ist der zur Verfügung stehende Etat begrenzt. Für die jetzt erforderliche Ersatzbeschaffung des Jugendbusses müssten wohl auch andere Mittel beantragt werden. Die Möglichkeiten des Fördervereins reichen aktuell dafür nicht aus.

 

Abschließend wurde den Kameradinnen und Kameraden der FF Boberg von den Nachbarn ein großes Dankeschön für die Hilfseinsätze beim Unwetter Ursula ausgesprochen.

 

Wolfgang Kamenske

 

 

Podiumsdiskussion zur
Bundestagswahl 2017

Unser Politischer Stammtisch am 11.9.2017 hatte dieses mal die große Politik als Thema. Zu einer Podiumsdiskussion hatten sich mit Metin Hakverdi (SPD), Lutz Rohrbeck (FDP), Jenny Jasberg (Die Grünen), David Stoop (Die Linke), Dr. Herlind Gundelach (CDU) und dem parteilosen Frank Michael Giebel 6 Kandidatinnen und Kandidaten für die Bundestagswahl beim Verein angemeldet. Alle waren pünktlich zum Veranstaltungsbeginn um 19.30 Uhr bereit, sich den Anwesenden vorzustellen und Fragen der Bobergerinnen und Bobergern zu beantworten.

 

Mit einer voll besetzten Kitahalle mit über 60 Interessierten waren alle Voraussetzungen für eine gelungene Veranstaltung erfüllt. Nach einer Vorstellungsrunde der Kandidatinnen und Kandidaten konnte mit der Fragestunde aus dem Publikum begonnen werden. Von dieser Möglichkeit wurde dann auch umfangreich Gebrauch gemacht. Die vorher nicht abgesprochenen Themen wurden gut vorgetragen und waren für alle interessant. Es ging um die Frage der Koalitionsabsichten zwischen SPD und den Linken, das bedingungslose Grundeinkommen, die Frage nach einem möglichen Einfluss des Bundestages auf die Geldpolitik der EZB und dann, was der Bundestag für die Verbesserung der Bildungseinrichtungen tun kann. Der letzte Fragesteller sprach die Erderwärmung an und wollte von den Kandidatinnen und Kandidaten wissen, welche Maßnahmen für den Klimaschutz sie im Bundestag unterstützen wollen.

 

Zu allen Fragen gab es Antworten von den Kandidatinnen und Kandidaten. Trotz der komplexen Themen waren alle bemüht, die Antworten kurz zu halten und damit auch den Konkurrentinnen und Konkurrenten noch Redezeit zu geben. Die Veranstaltung war auch deshalb ein voller Erfolg, weil alle Anwesenden sachlich und fair miteinander umgegangen sind. Keiner der Kandidatinnen und Kandidaten ist den Fragen ausgewichen und es wurde von allen eine möglichst konkrete Antwort gegeben. Abschließend bekam jede Kandidatin und jeder Kandidat noch die Zeit für abschließende Worte.

 

Das Ziel unserer Veranstaltungsreihe „Politischer Stammtisch“ ist im Wesentlichen, den Dialog zwischen Politik und Bürger zu ermöglichen. Auch wenn bei der Podiumsdiskussion aus Zeitgründen nicht mehr jeder seine Frage stellen konnte, ist uns aus meiner Sicht auch diese Veranstaltung wieder gut gelungen. Jeder Interessierte konnte sich ein Bild von den Kandidatinnen und Kandidaten machen und es wurden auch konkrete Vorhaben und Vorstellungen genannt. So wurde unser Aufwand durch die gut besuchte Veranstaltung belohnt.

 

Wolfgang Kamenske

 

 

Politischer Stammtisch Boberg 8.6.2017

Der politische Stammtisch am 8.6.2017 hat im Kinder- und Jugendhaus CLIPPO BOBERG hinterm Bürgerhaus statt gefunden. Es ging um die Jugend in Boberg, dabei sollten besonders auch die jugendlichen Nutzer vom CLIPPO mit ihren Wünschen zu Wort kommen. So kam eine bunte Mischung von Jüngeren und Älteren zustande und es entwickelte sich ein lebhaftes Gespräch zwischen allen Anwesenden. Neben den Bürgerschaftsabgeordneten Stephan Jersch und Gerhard Lein waren auch 7 Abgeordnete aus dem Bezirksparlament vertreten.

 

Zu Beginn hat Stefan Baumann als Leiter des offenen Kinder- und Jugendtreffs die Einrichtung mit ihren Angeboten und Nutzern vorgestellt. Bei den zahlreichen Angeboten (siehe regelmäßige Beiträge in der Dorfzeitung) ist definitiv festzustellen, dass eine 19,5 Stunden Leitungsstelle nicht ausreichend für das Ausfüllen des wöchentlichen Programms ist. Es soll jetzt verstärkt im Jugendhilfeausschuss dafür gesorgt werden, dass die Stelle in Boberg aufgestockt wird.

 

Ein weiteres großes Anliegen ist den Kindern die Nutzung des Bolz- und Basketballplatzes neben dem CLIPPO. Der Platz ist in einem schlechten Zustand und der Belag ist zum Spielen nicht gut geeignet. Ein Traum wäre ein Kunstrasen, der allerdings auch sehr teuer wäre. Inzwischen hat die Fraktion der Linken am 22.6. einen Antrag für die Bezirksversammlung am 29.6. gestellt, dass die Kosten für einen Kunstrasen ermittelt werden sollen, damit der Jugendhilfeausschuss darüber beraten kann. Es wurde auch überlegt, ob über die Dorfzeitung Spender und Sponsoren gefunden werden könnten. Der Vorstand des Bürgervereins hat beschlossen, dass er sich auch mit einer Spende beteiligen würde. Am 10.7.2017 berichtet die Bergedorfer Zeitung, dass der Umweltausschuss sich mit dem Thema befassen wird. Da ein Kunstrasen voraussichtlich zu teuer wird, wird auch ein Belag mit Tartan geprüft. Über den Fortgang werden wir berichten. Bis dahin versucht Frau Michiels-Lein mit dem Grünamt darüber zu sprechen, ob der Platz durch die Mitarbeiter vom Unkraut befreit und geglättet werden kann.

 

Auch die schlechte Beleuchtung und fehlende Müllbehälter an einigen Stellen wurde erneut von den Jugendlichen angesprochen. Entsprechende Anfragen des Vereinsvorsitzenden beim zuständigen Amt waren aber leider erfolglos. Das Amt hat Anfang des Jahres darauf hingewiesen, dass Grünanlagen nicht beleuchtet werden und auf Wasserverbandsgelände keine Müllbehälter aufgestellt werden. Die Frage nach einer Beleuchtung für den Skater- und den Bolzplatz wurde im Vereinsvorstand inzwischen geprüft. Grundsätzlich könnten die beiden Laternen auf dem Parkplatz genutzt werden, um zusätzliche Strahler (mit Zeitschaltuhr) anzubringen. Allerdings lassen sich die Plätze von dort aus nicht so ausleuchten, dass sie auch bei Dunkelheit genutzt werden könnten. Das Aufstellen von zusätzlichen Masten mit Solarstrom wird auch nichts bringen, weil damit keine ausreichende Leuchtkraft erreicht werden könnte. Insgesamt wäre es ein großer Aufwand ohne das gewünschte Ergebnis zu erreichen.

 

Die Veranstaltung war wieder ein schönes Beispiel dafür, dass es gut und wichtig ist, sich mit der Politik auszutauschen und ins Gespräch zu kommen. Auch wenn nicht alle Wünsche erfüllt werden können, sind alle mit neuen Erkenntnissen nach Hause gegangen. Unser nächster politischer Stammtisch soll am 11.9.2017 um 19.30 Uhr in der Kita-Halle am Bockhorster Weg statt finden. Es soll eine Podiumsdiskussion zur Bundestagswahl geben. Andreas Müller ist schon fleißig dabei, die Bergedorfer Kandidaten einzuladen. Näheres dazu wird regelmäßig auf der Homepage aktualisiert.

 

Wolfgang Kamenske
 

 

18. April 2017

Rückblick auf den politischen Stammtisch vom 6. April

Bei unserem politischen Stammtisch am 6.4.2017 ging es in der Einladung um Boberg als Verkehrsknotenpunkt und um die geplante Veloroute die von Bergedorf nach Billstedt an Boberg vorbei führt. Neben Bewohnern/-innen aus Boberg waren auch 6 Bezirkspolitiker bei der Freiwilligen Feuerwehr Boberg zu Gast, um über das Thema zu diskutieren. Leider mussten die Verkehrsexperten von der Polizei ihre Teilnahmezusage aufgrund der derzeitigen verschärften Einsatz- und Sicherheitslage bei der Polizei zurücknehmen.

 

Zunächst konnte berichtet werden, dass der Grund für die Sperrung des Langbergs ab 10.4. eine Fahrbahnerneuerung ist, die auch für die neue Veloroute genutzt werden soll. Von den Anwohnern kam der Hinweis, dass es für Fahrradfahrer auf dem Langberg trotz Tempo 30 durch die parkenden Autos sehr eng werden kann, insbesondere wenn der Bus um die Kurve entgegen kommt.

 

Zum Verkehrsknotenpunkt Boberg wurde ausführlich über den Wohnungsbau am Reinbeker Redder, Oberbillwerder und Gleisdreieck diskutiert. Die bereits hohe Belastung durch den Autoverkehr in Boberg wird dadurch noch zunehmen, auch der Wohnungsbau in den umliegenden Gemeinden wird dazu nicht unerheblich beitragen. Der Wohnungsbau ist notwendig und kann nicht verhindert werden. Wohl die einzige Möglichkeit, den dadurch entstehenden Individualverkehr zu begrenzen wäre ein Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs. Ein lang gehegter Traum ist z.B. eine U-Bahnanbindung von Lohbrügge und Bergedorf. Pläne dafür sollen seit langer Zeit vorhanden sein, aber wegen der hohen Baukosten gibt es wenig Hoffnung auf eine Realisierung. Von den Bezirkspolitikern kam der Hinweis, dass eine Einflussnahme auf den HVV nur über die Bürgerschaft möglich ist und dass sich Bürger am Besten direkt an den HVV wenden sollten, wenn z.B. Buslinien ständig überlastet sind.

 

Auch der seit langem geäußerte Wunsch der Anwohner des Langbergring nach einem Lärmschutz zur B 5 fällt nicht in die Zuständigkeit des Bezirksparlaments, da es sich um den Lärmschutz an einer Bundesstraße handelt, für die der Bund zuständig ist. Hier kam der Hinweis von den Bezirkspolitikern, die Bewohner sollten sich an das Büro eines/einer Bundestagsabgeordneten/-tin wenden.

 

Erneut wurde auch der schlechte Zustand und die mangelhafte Beleuchtung des Fußwegs im westlichen Teil des Langbergs angesprochen. Eine grundlegende Sanierung müsste durch Anliegerbeiträge finanziert werden. Allerdings könnten Schäden über den Melde-Michel (www.hamburg.de/melde-michel) gemeldet werden. Wenn das Beschneiden der Bäume an den Laternen schon für besseres Licht sorgt, könnte auch beim Grünamt in Bergedorf angefragt werden. Das Gleiche gilt für den Fußweg am Boberger Furtweg.

 

Bei diesem politischen Stammtisch konnten keine konkreten Ergebnisse erzielt werden. Das führte dann auch zu der Frage aus dem Publikum, was das Bezirksparlament denn überhaupt regeln kann. Herr Schumacher konnte dazu erläutern, dass die Bezirksparlamente in Hamburg Verwaltungsparlamente sind und deutlich weniger Kompetenzen haben, als z.B. die Gemeindeparlamente in den Flächenländern. Nur in wenigen Bereichen gibt es auch Geldmittel, die vom Bezirksparlament verwaltet werden. Herr Fleige wies ergänzend darauf hin, dass die Bezirkspolitiker ehrenamtlich tätig sind und der Zeitaufwand für die Arbeit in den Ausschüssen erheblich ist. Da bleibt dann für Vieles, was wünschenswert ist, keine Zeit mehr übrig.

 

Trotz dieser Schwierigkeiten halten wir grundsätzlich unser Format des Politischen Stammtisches für sinnvoll, auch wenn es zu einigen Themen immer bei einem bloßen Meinungsaustausch bleiben wird. Ein Wunsch an die Politiker ist aber, dass wir regelmäßig auch Rückmeldungen von den Politikern über die angesprochenen Themen erhalten. Eine einfache Mail an den info@dorfanger-boberg-ev.de reicht aus, die Informationen gibt der Verein dann über die Homepage und die Dorfzeitung an die Bewohner weiter.

 

Der nächste Politische Stammtisch findet am 8.6.2017 um 18 Uhr in der Clippo-Jugendbude hinterm Bürgerhaus Bockhorster Weg statt (Parkplatz direkt hinterm Kreisel Heidhorst rechts). Das Thema ist die Unterstützung der Kinder- und Jugendarbeit in Boberg. Wir wollen über die Wünsche und Bedürfnisse der Nutzer/-innen und Mitarbeiter/-innen der Jugendbude und den Möglichkeiten der Politik diskutieren. Wir freuen uns, wenn wieder zahlreiche Politiker/-innen und Bewohner/-innen an unserem Politischen Stammtisch teilnehmen.

 

Wolfgang Kamenske
Fotos Andreas Müller
 
 

 

 

3. Februar 2017

Wieder ein interessanter politischer Stammtisch

Gestern saßen wir in einer verhältnismäßig kleinen Runde zusammen. Aufgrund eines vom Bezirksamt veranstalteten Informationsabends zu einer neuen Flüchtlingsunterkunft am Binnenfeldredder, waren viele Politikerdort unabkömmlich und mussten zum Teil auch recht kurzfristig absagen. Dennoch entpuppte sich die Runde als sehr interessant. So bekamen wir Einblicke in den Zeitaufwand und die Motivation, die unsere ehrenamtlichen Bezirkspolitiker in Ihre Tätigkeit einbringen. Einen Ausführlichen Bericht gibt es in der nächsten Dorfzeitung Boberg.

 
Foto Andreas Müller
 
 

 

Politischer Stammtisch Boberg, 7. April 2016

Am 7. April fand im Feuerwehrhaus der Freiwilligen Feuerwehr Boberg der politische Stammtisch unter dem Motto "Wie sicher ist Boberg" statt. Das Plakat dazu hat so manchen Aufschrei ausgelöst. Das Bild mit dem maskierten Einbrecher, der Pistole im Anschlag und umrahmt mit Flammen, war von einigen – auch der Polizei – als zu „reißerisch“ gesehen worden. Es hat jedoch den Erfolg gehabt, dass fast 50 Teilnehmer dabei waren und den Ausführungen von Polizei und Feuerwehr lauschten. Es wurde dann auch schnell klar, dass die Besucher gekommen waren, um sich von den anwesenden Fachleuten informieren zu lassen.

 

Fotos Andreas Müller
 

Die Moderation hatte dieses Mal wieder der Vorstandssprecher vom Dorfanger Boberg e.V. Wolfgang Kamenske übernommen, welcher unserem Gastgeber, der Freiwilligen Feuerwehr Boberg, zuerst das Wort zum Thema Brandschutz erteilte. Der Wehrführer Thomas Girmann konnte berichten, dass seine Wehr gut aufgestellt ist. Es gibt in Boberg, gegen den Trend von vielen anderen Freiwilligen Feuerwehren, einen Zuwachs sowohl in der Jugendfeuerwehr wie auch in der aktiven Abteilung. Er führt dies auf die aktive Öffentlichkeitsarbeit, besonders auch in Zusammenhang mit der Dorfzeitung Boberg, zurück. Auch die Feierlichkeiten zum Jubiläum im vergangenen Jahr und die Präsenz auf Veranstaltungen, seien organisierte oder eigene, bescheren der Feuerwehr in Boberg einen guten Stellenwert. Auch die Zusammenarbeit mit der Politik auf der großen Schiene läuft gut.

 

Zur Einsatzbereitschaft gab Herr Girmann folgende Information: die Boberger Feuerwache ist von sieben bis 16:00 Uhr außer Dienst. Dieser Zeitraum wird von der Berufsfeuerwehr Bergedorf, besteht oder der Freiwilligen Feuerwehr Lohbrügge abgedeckt, je nachdem wer Zeit hat. Dies hat sich als sehr gut herauskristallisiert und es kommt im Jahresschnitt auch höchstens auf ein bis zwei Einsätze in Boberg. Wenn man die Einsatzzahlen hier betrachtet, ist es sehr ruhig. Die Vorgaben für die Freiwillige Feuerwehr sind sehr eng gesteckt. Bereits 13 Minuten nach der Alarmierung müssen die Kameraden an jedem Einsatzort im Umkreis von 3 km eintreffen. In dieser Zeit ist der Weg von zu Hause zum Feuerwehrhaus schon inbegriffen. Besonders eng ist diese Zeit für die fünf Kameraden, die aus der Ecke des Reinbeker Redders kommen, da die Ampelschaltung hier ein großer Zeitraffer ist. Zum Glück wohnen zehn Kameraden direkt im Umkreis vom Feuerwehrhaus und somit ist es zu schaffen, dass das erste Fahrzeug bereits nach 5 Minuten ausdrücken kann. Ein besonderes Ärgernis bei diesen engen Zeiten ist, wenn die Straße am Langberg – gerade an einem Sonnabend oder Sonntag – zugeparkt ist. Auch gegenüber dem Feuerwehrhaus, im uneingeschränkten Halteverbot, stehen immer wieder PKWs (Anmerkung der Redaktion: auch an diesem Abend. Die Fahrzeughalter hatten bloß wenig Freude daran, da auch die Polizei bei dieser Veranstaltung anwesend war. Somit konnten sich die Falschparker über eine entsprechende Benachrichtigung an ihrem Fahrzeug erfreuen).

 

Der Abgeordneten der Hamburgischen Bürgerschaft Dennis Gladiator (innenpolitischer Sprecher der CDU) sprach das seit einem Jahr gültige Schutzziel an. Dieses bindet die Freiwillige Feuerwehr verlässlicher mit ein, was bedeutet, dass sie zusammen mit der Berufsfeuerwehr Einsätze gemeinsam abarbeiten. Er wollte gern wissen, wie sich dies auf die Einsatzzahlen auswirkt. In diesem Zusammenhang hob er die besondere Leistung der Freiwilligen Feuerwehr hervor. Ohne sie könnten die Einsatzkräfte in 20 % aller Fälle nicht rechtzeitig am Ziel sein. Ein Faktum, dass jeder wissen sollte und was verdeutlicht, wie wichtig freiwillige Feuerwehren sind. Der Wehrführer bestätigte, dass sich die Einsatzzahl im Jahr 2015 tatsächlich verdoppelt hat. Dies ist jedoch für Boberg kein Problem, sie fahren ca. 80-100 Einsätze im Jahr. Auch 120 wären noch okay, bei 300 würden sie jedoch nicht mehr hinterher kommen. Für Boberg konnte er sagen, dass sie 2015 zu 100 % ausdrücken konnten und auch die Schutzziele erreichen konnten. Dafür gab es viel Applaus und Zustimmung aller Anwesenden.

 

Der Dorfanger Boberg bleibt weiterhin Problemzone für die Feuerwehr. Auf die Frage hin, ob man nicht zweimal im Jahr mit der Feuerwehr der Polizei durch die verkehrsberuhigten Straßen fahren könne, um die Anwohner für diese Situation zu sensibilisieren, antwortete Herr Girmann, dass dies zusammen mit der Berufsfeuerwehr vor drei Jahren einmal versucht wurde. Bereits nach der ersten Straße hat man allerdings entnervt aufgegeben, da der Polizist, der dabei war, schon wunde Finger vom Aufschreiben hatte. Was besonders schlimm ist, dass häufig die Hydranten dicht gepackt werden. „Gut, dass wir Wasser an Bord haben“ sagt der Wehrführer. Wir müssen an dieser Stelle an die Anwohner appellieren, dass sie darauf achten, Rettungswege und Hydranten freizuhalten. Es ist zur Sicherheit aller.

 

Im zweiten Teil des Abends widmeten wir uns der Kriminalität. Hierzu war neben unserem BünaBe Herrn Düker extra der Herr Lazar vom Landeskriminalamt dabei, um uns über wichtige Informationen aus dem Bereich Bergedorf und Boberg zu geben. Er konnte uns auch gleich mitteilen, dass die Anzahl der Straftaten im Raum Bergedorf insgesamt zurückgegangen ist. Während bei vielen Straftaten diese Zahlen rückläufig sind, gab es aber auch Zunahmen, zum Beispiel bei Taschendiebstahl, Fahrraddiebstahl und Wohnungseinbruch. Neben der SOKO „Castle“, die sich in ganz Hamburg speziell um den letzten Punkt, den Einbruch kümmert, gibt es aber auch in Bergedorf ein eigenes Sachgebiet für den Einbruchdiebstahl. „Boberg ist ein sicherer Ortsteil“ sagt uns Herr Lazar.

 

Anders, als in der Innenstadt, wo Taschendiebstahl gezielt durchgeführt wird, ist es bei uns eher auf Leichtsinn des Einzelnen zurückzuführen. Der Fahrraddiebstahl jedoch bleibt ein extrem. In ganz Hamburg wurden im vergangenen Jahr rund 15.000 Fahrräder gestohlen. Taschen- und Fahrraddiebstahl finden in Bergedorf in erster Linie im Bereich der Fußgängerzonen und des Bahnhofs statt. Zum Thema Einbruch, Kfz Diebstahl gibt es in Boberg zwar auch Vorkommnisse, aber vergleichsweise in sehr geringem Maße. In 2016 gab es bis zum April im gesamten Bereich Boberg vier Einbruchstatorte. Es gab zwar auch viele Versuche, aber die Bevölkerung ist sensibilisiert und hat Schutzmaßnahmen vorgenommen. Der Eigenschutz ist und bleibt wichtig. Es gibt viele Möglichkeiten, die auch ohne hohen Kostenaufwand Einbrüchen vorzubeugen. Hier ist es besonders wichtig, das Erdgeschoss abzusichern, insbesondere die Terrassentüren. In den meisten Fällen wird versucht, diese aufzuhebeln.

 

Dass in Boberg die Einbruchzahlen so gering sind, liegt auch viel an der Einzelhausbebauung. Bei uns ist nicht die Anonymität, wie zum Beispiel in Hochhäusern, wo eine Wohnung aufgebrochen wird, bei der man den Nachbarn noch nicht einmal kannte. Die Bebauung bei uns ist auch ein Garant dafür, dass man in Zukunft auch weiterhin sicher leben kann.

 

Es gab auch Kfz Diebstahl und Sachbeschädigung an Fahrzeugen, beides ist nicht im erwähnenswerten Bereich. „Diejenigen, die hier in Boberg wohnen, leben in einem wirklich schönen Stadtteil“ sagt uns Herr Lazar.

 

Herr Gladiator fragte nach, wie die Aufklärungsquote in Boberg ist und wie viele der Fälle von der BAO (Anm. d. Red.: Besondere Aufbauorganisation zur Bekämpfung der Einbruchskriminalität) in Bergedorf bearbeitet werden konnten. Bergedorf hat nicht so viele Fälle, wo bei denen die BAO aktiv wird, da dies erst bei Serieneinbrüchen passiert. Die allgemeine Aufklärungsquote in Bergedorf liegt leider unter 5 %. Das ganze lebt allerdings auch davon, dass irgendjemand etwas beobachtet und die Polizei auch dementsprechend informiert. Lieber einmal zu viel 110 anrufen, als einmal zu wenig. Leider wird von der Polizei immer wieder festgestellt, dass Nachbarn bei Einbrüchen doch etwas beobachtet hatten, sich jedoch nicht getraut haben, dies rechtzeitig zu melden und somit einen Einbruch zu verhindern.

 

Jeder hatte wohl irgendwie darauf gewartet, denn als die Frage „hatten die Polizei genug Personal?“ von Wolfgang Kamenske gestellt wurde, gab es ein breites schmunzeln. „Wenn wir einmal von der Kriminalpolizei Bergedorf sprechen: wir waren einmal 30 Leute, sind zur Zeit 25. Wir sind drei Sachgebiete, aufgeteilt auf Gewalt und Beziehungsgewalt, Jugend und die Einbruchs- und Kfz-Delikte. Somit können Sie ausrechnen, wie viel wir sind, wobei Bergedorf das größte Gebiet mit 120.000 Einwohnern hat. Die Polizei hat ein Problem mit zu wenig Personal. Allerdings auch wenn wir 60 Beamte oder bei der Schutzpolizei fünf Streifenwagen hätten, wir könnten trotzdem nicht alles abdecken“ erwidert Herr Lazar. „Wir sind auf dem Weg mehr Personal einzustellen, wir hoffen dass wir mehr Kollegen kriegen, aber auch das gibt nicht die absolute Sicherheit.“

 

Heribert Krönker (Die Grünen) sprach die hohe Anzahl von Jugendlichen in Boberg an und betonte noch einmal in diesem Zusammenhang die sehr gute Jugendarbeit vor Ort. Ihn interessierte speziell die Quote der Jugendkriminalität bei uns. Hier wurde uns mitgeteilt, dass es überhaupt keine Auffälligkeit bei uns gibt. Jugendkriminalität ist in Boberg kein Problem. Es gibt den ein oder anderen Drogenfall und auch markante Treffpunkte, wo junge Leute Drogen konsumieren, gegebenenfalls sogar weitergeben. Diese sind der Polizei bekannt. Jedoch ist es schwer, auf blauen Dunst dort einzugreifen, hier ist man auf Information der Anwohner angewiesen. Wem diesbezüglich etwas auffällt, sollte auch die 110 anrufen.

 

Dieser politische Stammtisch war auch von den Bezirkspolitikern aller Fraktionen gut besucht, diesmal gab es aus deren Reihen nur wenig zu tun. Die Informationen, die uns die Feuerwehr und auch die Polizei gaben, waren hervorragend und können uns nur zufrieden stellen, denn zusammenfassend können wir sagen: In Boberg leben wir überdurchschnittlich sicher!

 

Wir bedanken uns bei der Freiwilligen Feuerwehr Boberg sowie bei unser Polizeibeamten Herrn Düker und Herrn Lazar, dass sie uns bei dieser sachlichen und informativen Veranstaltung unterstützt haben.

 

Andreas Müller

 

Politischen Stammtisch Boberg, 04.02.2016

Am 4. Februar fand der erste politische Stammtisch Boberg in diesem Jahr statt.

 

Getroffen haben wir uns im neuen Restaurant Speis und Trunk, im Obergeschoss unseres EKZ Dorfanger Boberg. Gerechnet hatten wir – inklusive unserer Politiker – mit 14-16 Personen und somit auch die Tische im Zentrum des Restaurants zusammen stellen lassen. Schnell wurde jedoch klar: das langt nicht! Mit über 20 Teilnehmern haben wir uns dann in den Loungebereich des Restaurants zurückgezogen. Das Thema dieses Abends „Stadtentwicklung – Boberg heute… und morgen?“ hatte großes Interesse geweckt.

 

Neben unseren Bezirkspolitikern waren auch die Herren Strampe und Klatt von der Firma FinanzImmo erschienen, um über die Immobiliensituation im alten Boberg zu berichten. Normalerweise werden diese politischen Abende vom Vorstandssprecher des Dorfanger Boberg e.V. Wolfgang Kamenske geleitet, der war jedoch an diesen abends aus privaten Gründen nicht anwesend. Somit hat die Moderation Andreas Müller von der Dorfzeitung Boberg übernommen. Der Vereinsvorstand wurde von Frank van Dillen vertreten.

 

Als ersten wichtigen Punkt zu unserem Thema Stadtentwicklung, wurden die Flüchtlingsunterkünfte in Boberg und Lohbrügge behandelt. Am dichtesten an uns dran ist die zentrale Erstaufnahme (ZEA) im Gewerbegebiet Osterrade. Am 19. Oktober 2015 sind hier insgesamt rund 240 Personen, davon ca. 80 Kinder, aus anderen Hamburger Wohnunterkünften (in erster Linie Zeltlagern) in die ehemalige Halle einer Firma eingezogen. Inzwischen wurde der Standort jedoch noch erweitert, er ist ausgelegt für 520 Personen und hat seine Kapazitätsgrenze bereits erreicht. Im Gegensatz zu manch anderer ZEA sind die Erfahrungen der Osterrate sehr positiv. Sicherlich auch aufgrund der vielen Familien, ist das Miteinander sehr harmonisch. Da es sich um eine Erstaufnahme handelt, werden die Kinder direkt vor Ort in Schulcontainern unterrichtet und gehen nicht in die umliegenden Schulen oder Kitas. Viele Aufgaben werden durch freiwillige Helfer gemeistert, von denen es immer noch nicht genug gibt. Sollten Sie also die Möglichkeit haben unterstützend tätig zu werden, melden Sie sich bitte dringend in der Osterrade 51.

 

In Boberg ist auch eine weiterführende Flüchtlingsunterkunft in Planung. Eine ungenutzte Parkplatzfläche zwischen dem

Berufsgenossenschaftlichen Unfallkrankenhaus (jetzt BG Klinikum) und dem Landeplatz des Rettungshubschraubers soll mit Wohncontainern ausgestattet werden. Hier sollen dann in erster Linie Familien untergebracht werden, die eine große Chance auf Anerkennung des Asyls haben. Bewusst provoziert durch den Moderator, wurde die Eignung dieses Standortes von allen anwesenden diskutiert und letztendlich dann für gut befunden. Es folgten noch etliche weitere Diskussion über andere Standorte in Lohbrügge und Bergedorf, die aber den Rahmen dieser Berichterstattung sprengen würden.

 

Als zweiten wichtigen Punkt für die Entwicklung von Boberg hat Andreas Müller die geplanten Neubauvorhaben im Nordosten von Lohbrügge angesprochen. Nördlich vom Reinbeker Redder (zwischen Tienrade und Haempten), direkt an der Landesgrenze zu Schleswig-Holstein, soll im Sommer der Bau von mehr als 600 Wohnungen beginnen! Anstelle von ursprünglich mal geplanten Reihen und Doppelhäusern werden es Wohnungen in bis zu fünfgeschossigen Häusern, um ausreichend Wohnraum zu schaffen. Des Weiteren ist die Fläche „Hirtenland“ westlich Haempten für nunmehr ca. 200 Geschosswohnungen vorgesehen. Zusammen werden wir also 800 Wohneinheiten gebaut, was fast der gleichen Anzahl entspricht wie im Dorfanger Boberg. In diesem Zusammenhang konfrontierte Andreas Müller die Runde mit dem bereits jetzt in der Rushhour überlasteten Reinbeker Redders und den, zu Schulbeginn und Schulende, überfüllten Bussen des öffentlichen Personennahverkehrs. Das Wort wurde zuerst aus der Opposition ergriffen, die auch über die Situation nicht erfreut ist, in Bezug auf die Änderung des Bebauungsplanes, jedoch in der Bezirksversammlung überstimmt wurde. Ein erstes Gutachten hatte die Verkehrssituation ähnlich eingeschätzt, dies wurde allerdings in einem zweiten Gutachten harmloser dargestellt.

 

Anscheinend haben wir hier in ein Wespennest gestochen, die Diskussion war schnell in Gange und vielfach wurde unterstrichen, dass die Infrastruktur des Reinbeker Redders für die geplanten Wohnungen eigentlich zu schwach ist. Angefangen bei fehlenden Fuß- und Radwegen, bis hin zu fehlenden Bushaltebuchten. Auch die nicht vorhandene Anbindung an Schnellbahnen, welche vor Jahren ja schon einmal geplant war, aber bisher von allen Regierungen dann wieder ad acta gelegt wurde, führte zu erneuten Diskussionsstoff. Für das neue Wohngebiet ist zumindest eine Kita geplant, die Ressourcen der Schulen drumherum sollen aber reichen. Eine Einkaufsmöglichkeit für die Nahversorgung ist nicht vorgesehen. Da auch die Geschäfte im Nahversorgungszentrum Rappoltweg inzwischen nahezu alle geschlossen sind und sich dort eine neue Entwicklung immer noch nicht abgezeichnet hat, wird sich dies zukünftig wohl auch auf unser EKZ Dorfanger Boberg auswirken. Zum Abschluss gab es noch einen Appell an die Politik die Infrastruktur zu überprüfen und zu überdenken, damit der Reinbeker Retter nicht im Chaos endet.

 

Die Verjüngung in Alt Boberg wurde als nächstes Thema behandelt. Hierzu gaben die Herren Klatt und Strampe von der Firma FinanzImmo ihre Erfahrungen an die Runde weiter. Als einschlägiges Beispiel wurde natürlich das ehemalige Pastorat hervorgehoben, indem man die Firma ihren Sitz hat. Herr Klatt unterstrich noch einmal, dass dieses schöne alte Gebäude auf keinen Fall abgerissen wird und dass man froh sei sein Unternehmen hier untergebracht zu haben. Die Fläche um das Pastorat herum wurde von der Firma entwickelt und es entstanden moderne Einzelhäuser, in denen vorwiegend junge Familien wohnen.

 

Die Grundstücke in Alt Boberg gehören zu einem Bereich in Hamburg, der sehr beliebt ist, die Nachfrage ist enorm, auch wenn die Grundstücke inzwischen schon bei ca. 400 € pro Quadratmeter liegen (je nachdem wie groß das Grundstück ist). Aufgrund eines Generationswechsels wird das ein oder andere Siedlungshaus auf einer großen Grundfläche aufgegeben, die dann aufgeteilt wird werden kann auf moderate Flächen für Einfamilienhäuser zwischen 500 und 600 m², die dadurch erschwinglicher werden. Aufgrund von steigenden Mietpreisen in Hamburg und der aktuellen Zinssituation ist die Nachfrage nach Grundstücken sehr groß. Es gibt bereits Wartelisten, so das, wenn eine Erbengemeinschaft zum Beispiel verkaufen möchte – sehr schnell neue Interessenten vermittelt werden können. Der Abriss älterer Häuser und die neue Bebauung bringen auch sehr viele Vorteile mit sich. So sind Altbauten meist sehr schlecht gedämmt und liegen dadurch in den Nebenkosten 5-10 mal so hoch als ein heutiger Neubau. Dies ist also auch aus umweltpolitischer Sicht ein Vorteil. In der Diskussion wurde noch einmal klargestellt, dass sie Verjüngung von Alt Boberg sehr positiv gesehen wird und dass die Aufteilung von Grundstücken vielen Anwohnern lieber ist, als würden protzige „Milliardärsvillen“ entstehen. Die Aufteilung der Grundstücke wird im alten Boberg auch nicht zu verkehrspolitischen Problemen führen, da der Umbruch langsam erfolgt und auch der stetige Generationswechsel weiter anhält.

 

Zusammenfassend hatten wir einen hochinteressanten Abend mit vielen Informationen, guten Diskussionen und Erkenntnissen. Neben unseren Politikern aus allen Fraktionen und der Firma FinanzImmo gilt unser Dank auch allen Bewohnern, die zu diesem erfolgreichen Abend beigetragen haben sowie Ulf von Krenski aus dem Bezirksamt Bergedorf, der erstmalig als Gast bei unserer Runde dabei war.

 

Andreas Müller

 

Politischer Stammtisch Boberg, 17.9.2015

Am 17.9.2015 haben wir uns bei Familie Günther im Weinhaus an der Bergstraße mit zahlreichen Politikern aller Fraktionen aus der Bezirksversammlung Bergedorf und mit 3 Abgeordneten der Hamburgischen Bürgerschaft zum Meinungsaustausch getroffen.

 

In der ersten Stunde wurden die aktuellen Themen aus Boberg angesprochen. Nach einem positiven Rückblick auf den Verkehrspolitischen Rundgang konnte Herr Schumacher berichten, dass es inzwischen einen Antrag gibt, den Fußweg und die Beleuchtung im östlichen Bereich des Langbergs instand zu setzen. Anliegerbeiträge sollen für die Maßnahme nicht erhoben werden. Die Beschilderung am Schulredder (Durchfahrtsverbot für Lkw über 7,5 t) sorgt weiterhin für Irritationen.

 

Die Bewohner aus dem Dorfanger berichteten von ihren Problemen mit dem Wasserverband Boberg Heidhorst. Insbesondere die Informationen vom Wasserverband werden als zu spärlich empfunden. Der Verein ist bemüht, mit dem Wasserverband den Informationsaustausch zu verbessern. Die Dorfzeitung hat bereits mit Herrn Thiesen gesprochen, es sollen künftig regelmäßig Beiträge vom Wasserverband in der Dorfzeitung erscheinen. Die Satzung des Wasserverbands haben wir auf unserer Homepage am 23.09. als Download eingestellt (siehe linke Spalte). Ob von Seiten der Politik bei den Streitigkeiten vermittelt werden kann, wird sich noch ergeben. Die Bürgerschaftsabgeordneten Herr Lein und Herr Gladiator haben sich grundsätzlich dazu bereit erklärt.

 

Die Anpassung der Preisgleitklausel der Firma HanseWerk Natur GmbH sorgt im Dorfanger für Ärger und Informationsbedarf. Dazu organisiert der Verein eine Informationsveranstaltung am 15.10.2015 um 19 Uhr im Bürgerhaus (siehe oben). Auf der Homepage wird laufend über den aktuellen Stand informiert.

 

In der letzten Stunde wurde mit allen über den Umgang mit der aktuellen Situation der ankommenden Flüchtlinge diskutiert. Herr Simsek konnte dazu einleitend über die Situation in Nahost und als Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Migration und Vielfalt der SPD-Bergedorf auch über die Situation in Bergedorf berichten. Ergänzt wurden die Informationen durch Berichte aus den übrigen Fraktionen. In der gemütlichen Atmosphäre des Weinhauses ergab sich danach ein reger Meinungsaustausch mit allen Anwesenden.

 

Die nächste Veranstaltung wird am 05.11.2015 von 18 bis ca. 20 Uhr im Bürgerhaus statt finden. Dabei soll es um die aktuelle Situation in den Kitas und Schulen gehen.

 

Wolfgang Kamenske
 

 

Verkehrspolitischer Rundgang durch Boberg
am 4.6.2015

 

Zu unserem Verkehrspolitischen Rundgang sind wir am Donnerstag den 4.6.2015 vom Bürgerhaus aus durch Boberg spaziert. Begleitet haben uns 6 Bezirksabgeordnete, davon 3 aus dem Verkehrsausschuss. Außerdem hat unser BünaBe Herr Düker und sein Kollege Herr Gaertner aus der Verkehrsabteilung an dem Rundgang teilgenommen. Auch einige Bewohner haben uns ein Stück des Weges begleitet.

 

Vom Bürgerhaus sind wir durch den Kreisel zur Boberger Höhe und dem Boberger Anger gegangen, von dort zurück den Heidhorst entlang über die Kreuzung zur B5 und Am Langberg entlang bis zum Schulredder. Von da aus ging es zurück zum Reinbeker Redder, bis zu Am Blumenhof und von dort durch den Dorfanger über Boberger Drift, Bockhorster Höhe, Auf dem Langstücken und dem Bockhorster Weg zurück zum Bürgerhaus. Nach 2 Stunden Spaziergang haben wir uns noch kurz über die Ergebnisse ausgetauscht.

 

Alle Themen, die vorab von den Bewohnern vorgetragen wurden, konnten mit den anwesenden Fachleuten erörtert werden. Die vorläufigen Ergebnisse haben wir in der vorliegenden Liste - hier als PDF-Datei - aufgeführt. Wie erwartet, können nicht alle Wünsche erfüllt werden, es sollen aber zumindest die Gründe dafür deutlich werden. So hat uns Herr Gaertner darüber aufgeklärt, dass in Hamburg keine Bodenschwellen zur Verkehrsberuhigung zugelassen sind. Hier würden wir uns aber wünschen, dass geprüft wird, ob nicht eine ähnliche Baumaßnahme wie in der Einfahrt zum Blumenhof auch an anderer Stelle möglich ist. Dies könnte in den Einfahrten in die Spielstraßen im Dorfanger für mehr Sicherheit führen.

 

Die problematische Parkplatzsituation im Dorfanger konnte eindrucksvoll Auf den Langstücken besichtigt werden. Ob die Knöllchen, die einen Tag später verteilt wurden, die Problemparker beeindruckt haben, bleibt abzuwarten. Wir werden noch versuchen, zusammen mit der Polizei und der Freiwilligen Feuerwehr Boberg Kontrollfahrten durchzuführen, damit zumindest Rettungsfahrzeuge nicht von Falschparkern blockiert werden.

 

Bereits am Montag den 8.6.2015 um 18 Uhr findet die nächste Sitzung des Verkehrsausschusses im Bergedorfer Rathaus statt. Herr Fleige (Fraktion „Die Grünen“) versucht am Wochenende noch Themen für die Sitzung vorzubereiten. Sobald es weitere Ergebnisse gibt, werden wir an dieser Stelle darüber berichten.

 

Wolfgang Kamenske

 

 

Ergänzungen:

  • Zusätzliche Schilder für die Straße Am Heesen mit Tempo 30 wird es nicht geben, die Beschilderung wird als ausreichend angesehen.
  • Das Durchfahrtsverbot für Lkw am Schulredder kann nicht versetzt werden, da der Langberg für Lieferverkehr zugänglich sein soll.
  • Die Sackgasse Am Langberg Richtung Osten kann nicht geöffnet werden, da ein Unfallschwerpunkt befürchtet wird (keine Einbiegespur auf die B 5). Es wird geprüft, ob das Sperrschild versetzt werden kann, um den Anwohnern die Zufahrt zum Grundstück zu ermöglichen.
  • Bei dem Wunsch der Jugendlichen nach mehr Beleuchtung auf dem Skater- und Fußballplatz müssen die Belange der Anwohner berücksichtigt werden.

 

 

Bürgersprechstunde Boberg 9.4.2015

Die Bürgersprechstunde am 9.4.2015 hat zum 3. Mal im AWO-Haus im Boberger Anger 119 stattgefunden. Wie bereits bei den vorherigen Treffen waren wieder viele Bewohner der Einrichtung unserer Einladung gefolgt und auch Politiker aus dem Bezirksparlament und aus der Bürgerschaft waren zahlreich vertreten.

 

Da von den anwesenden Bürgern keine neuen Fragen gestellt wurden, konnte ausführlich über die bisherigen Anfragen gesprochen werden. Als erstes wurde von den Bewohnern aus dem Bereich Servicewohnen für Senioren des AWO-Hauses berichtet, dass seit dem letzten Treffen am 9.10.2014 bereits viele Verbesserungen im Hause festzustellen sind und gute Gespräche mit der Geschäftsleitung geführt wurden. Dies wurde von dem Geschäftsführer der AWO, Herrn Schröder bestätigt, der vom Verein als Gast eingeladen war. Der Dank ging an die Herren Schütze und Kekstadt, die sich der geschilderten Probleme angenommen hatten.

 

Die mehrfach angesprochene ärztliche Versorgung in Boberg wurde nochmals diskutiert. Es wurden Zweifel geäußert, ob sich eine Arztpraxis und Apotheke in Boberg wirtschaftlich betreiben lassen. Auch der Bedarf an einer regelmäßigen Arztsprechstunde im AWO-Haus dürfte nicht ausreichen, um den nötigen Aufwand zu rechtfertigen. Nach der Diskussion bestand Einvernehmen darüber, dass dieser Punkt zunächst nicht weiter verfolgt werden sollte.

 

Über die ebenfalls immer wieder genannten Probleme mit den nicht ausreichenden Parkplätzen im Dorfanger wurde wie versprochen in der Dorfzeitung im Dezember 2014 berichtet. Die außerdem für erforderlich gehaltenen Kontrollfahrten durch die Polizei und Feuerwehr sollen weiterhin angeregt werden, bei der Feuerwehr stehen aber im Moment die Feierlichkeiten zum 125 jährigen Jubiläum im Vordergrund.

 

Zu der Anfrage durch den Verkehrsausschuss nach einer Verbesserung der Busanbindung mit Haltestelle im Dorfanger liegt inzwischen eine Antwort der VHH vor, die aber nur in einer Aufzählung der bisherigen Anbindung besteht. Es wurde vereinbart, konkrete Vorschläge für eine bessere Linienführung mit Standort für eine Bushaltestelle im Dorfanger direkt an die VHH zu schicken und diese mit einer Unterschriftenliste zu versehen. Der Verkehrsausschuss wird das Vorhaben begleiten.

 

Die zusätzlichen Haltestellen am Heidhorst würden in unmittelbarer nähe zu den angrenzenden Einrichtungen im AWO-Haus (Seniorenwohnungen, Behinderten-WG und Eltern-Kindwohngruppe), der Grundschule Heidhorst, der Kita Spielnetz mit Eltern-Kind-Zentrum, der Jugendeinrichtung Clippo und des Bürgerhauses liegen.

 

Der Verein Dorfanger Boberg e.V. wird die Anfrage vorbereiten und nach Abstimmung mit Herrn Roßborg und den genannten Einrichtungen weiter leiten. Entsprechend soll mit der Unterschriftenliste verfahren werden.

 

Wolfgang Kamenske

 

 

Informationsveranstaltung zum radikalen Salafismus

Die Informationsveranstaltung mit Herrn Simsek und Herrn Licht war aus unserer Sicht sehr interessant und informativ. Neben Informationen zur geschichtlichen Entwicklung haben insbesondere die Erklärungen von Herrn Licht vom Verfassungsschutz wertvolle Hinweise geliefert, wie man sich verhalten sollte, wenn Kontakte von Kindern und jungen Erwachsenen zu Salafisten befürchtet werden.

 

Durch die überschaubare Zahl der Zuhörer war es zudem möglich, dass jeder der Anwesenden zu Wort kommen konnte um Fragen zu stellen oder auch nur seine Meinung darzulegen. Auch das war sehr interessant, da sehr vielfältige Ansichten vorgetragen wurden und uns zum Nachdenken angeregt haben.

 

Bei der Vorbereitung der Veranstaltung hat sich der Vereinsvorstand auch mit der Frage beschäftigt, ob allgemein gesellschaftliche Themenvorträge von den Vereinsmitgliedern gewünscht und angenommen werden. Obwohl das Thema alle Familien mit Kindern interessieren könnte, hat sich doch gezeigt, dass die Besucherzahlen den Aufwand für die ehrenamtliche Organisation nicht rechtfertigen. Das bedeutet für uns nicht, dass wir ähnliches gar nicht mehr anbieten möchten, allerdings muss sich der Zeitaufwand für die Vorbereitung in einem angemessenen Rahmen bewegen.

 

Wolfgang Kamenske

 

P.S.: Auch Ein Reporter vom Hamburger Abendblatt war anwesend. Im folgenden "Tipp" finden Sie einen Link zu seinem Artikel, der noch mehr auf Details eingeht.

 

TIPP:

Das Hamburger Abendblatt hat bereits am 14. Januar einen Artikel zu der Veranstaltung online gestellt:

 

Hier geht es zum Artikel vom Hamburger Abendblatt!

 

 

Bürgersprechstunde Boberg  9.10.2014

Die Bürgersprechstunde am 9.10.2014 hat zum 2. Mal im AWO-Haus im Boberger Anger 119 stattgefunden. Wie bereits beim ersten Treffen waren wieder viele Bewohner der Einrichtung unserer Einladung gefolgt und auch die Politiker aller Fraktionen waren wieder vertreten.

 

Als Thema waren die Erkenntnisse aus den bisherigen Bürgeranfragen angekündigt. Als erstes wurde über die Verkehrsprobleme in Boberg gesprochen. Dazu war neben den Vertretern aus dem Verkehrsausschuss Bergedorf auch der Leiter der Verkehrsabteilung der Polizei, Herr Gäth als Experte anwesend.

 

Ein Hauptproblem im Dorfanger und im alten Boberg sind rücksichtslos parkende Bewohner. Die Ursache für das Problem ist die nicht ausreichende Anzahl von vorgesehenen Stellplätzen in unmittelbarer Wohnnähe. Platz für zusätzliche Parkplätze ist nicht vorhanden.

 

Eine wirkliche Lösung für das Problem kann es daher nicht geben. Mit folgenden Maßnahmen könnte versucht werden, trotzdem eine Verbesserung der Situation zu erreichen:

  • Regelmäßige Kontrollfahrten der Polizei (soweit personell machbar), regelmäßige Kontrollfahrten der Feuerwehr zur Sicherstellung der Durchfahrt für Rettungswagen.
  • Aufruf in der Dorfzeitung zu mehr Rücksichtnahme und Hinweis, dass bei gravierenden Verstößen (Zuparken der Rettungswege oder Ausfahrten) mit Anzeigen zu rechnen ist.

 

Außerdem soll geprüft werden, ob der Grünstreifen vor dem AWO-Gebäude zu einem Parkstreifen (z.B. für Busse) umgebaut werden kann. In Ausnahmefällen kann Herr Gäth auch prüfen, ob Fahrbahnmarkierungen angebracht werden können.

 

Die komplizierte Kreuzung Heidhorst ist immer wieder Thema in verschiedenen Gremien, Herr Gäth wird die Linksabbiegerspuren vom Heidhorst auf die B 5 auf Verbesserungsmöglichkeiten überprüfen. Das Thema Bushaltestelle im Dorfanger wird im Verkehrsausschuss angesprochen.

 

Die Themen aus der Bürgersprechstunde am 3.7.2014 in der Jugendbude wird Frau Gündüz an die zuständigen Stellen weiter geben, Ergebnisse werden dann zu gegebener Zeit mitgeteilt.

 

Der unzureichende Lärmschutz für den Langberg und Langbergring an der B 5 soll weiter von der Politik verfolgt werden, ob es zeitnah Verbesserungen geben kann, steht noch nicht fest.

 

Von den Bewohnern im Bereich Servicewohnen für Senioren des AWO-Hauses wurde von erheblichen Problemen mit der AWO-Geschäftsführung berichtet. Trotz unserer Einladung an die Geschäftsleitung war kein offizieller Vertreter der AWO anwesend und es fehlte daher ein direkter Ansprechpartner. Da die anwesenden Herr Schütze (SPD Lohbrügge) und Herr Kekstadt (MdHB, SPD) für die AWO tätig sind, haben sie den Bewohnern versprochen, Kontakt zur Geschäftsführung aufzunehmen und sich um die Beseitigung der Probleme zu kümmern. Aus unserer Sicht wollen wir unseren Beitrag unter Nachbarn dazu leisten, dass die engagierten Bewohner ausreichende Unterstützung erfahren und nicht von der Geschäftsführung im Regen stehen gelassen werden. Wir werden die Problemlösung im Blick behalten und haben versprochen, uns im Frühjahr 2015 erneut in der AWO zur Bürgersprechstunde zu treffen.

 

Ein Punkt aus der Liste konnte auch endgültig erledigt werden. Die Bewohner der Alten- und Behindertenwohnanlage der AWO am Boberger Anger können künftig direkt gegenüber in der Grundschule Heidhorst ihre Wählerstimmen abgeben und müssen nicht mehr den beschwerlichen Weg zur Schule Weidemoor zurücklegen. Der Dank der Bewohner geht im Wesentlichen auch an Herrn Schumacher (CDU), der den entsprechenden Antrag eingereicht hat.

 

Den Termin für die nächste Bürgersprechstunde werden wir rechtzeitig an dieser Stelle bekannt geben.

 

Wolfgang Kamenske

Bürgersprechstunde Boberg 4.9.2014

 

Am 4.9.2014 haben wir die Bergedorfer Bezirkspolitiker zur Bürgersprechstunde Boberg in das Naturschutz-Informationshaus "Boberger Niederung" eingeladen. Die Fraktionen waren wieder gut vertreten und wir wurden von der „Chefin“ des Info-Hauses Frau Karen Elvers in Empfang genommen. Zunächst gab es in einem sehr interessanten Vortrag Informationen über die Betreiberin des Info-Hauses, die bundesweit tätige Loki-Schmidt-Stiftung und über das Naturschutzgebiet Boberger Niederung mit seinen Besonderheiten in der Entstehung und der sich daraus ergebenden Notwendigkeit der regelmäßigen Pflege.

 

Aus dem Vortrag hat sich dann ein lebhafter Austausch mit den Mitarbeitern der Stiftung und den 4 ehrenamtlichen Helferinnen des Info-Hauses ergeben. Vielen Bobergern ist das Gebiet durch Spaziergänge, Fahrradtouren, den Baggersee und die Segelflieger bekannt. Aber viele wichtige Informationen, z.B. warum Hunde an die Leine müssen, warum mit schwerem Gerät das Gelände gerodet wird und welche Tiere und Pflanzen geschützt werden sollen, erfährt man erst, wenn man wie wir mit den Mitarbeitern des Info-Hauses in´s Gespräch kommt oder eine der zahlreichen Veranstaltungen vor Ort besucht.

 

Ein Ergebnis aus der Bürgersprechstunde ist, dass es in der Dorfzeitung Boberg künftig eine Rubrik Boberger Niederung geben soll und der Dorfanger Boberg e.V. in den Presseverteiler des Info-Hauses aufgenommen wird, damit wir die Boberger mit Informationen über unser Naturschutzgebiet vor der Haustür versorgen können. Über die Dorfzeitung wollen wir im Frühjahr versuchen, eine Führung mit dem Info-Haus zu organisieren.

 

Ein wichtiges Thema der Mitarbeiter des Info-Hauses war das schwierige Nebeneinander von öffentlichem Naherholungsgebiet und Schutz von Tieren und Pflanzen im Naturschutzgebiet. Regelmäßig muss z.B. auch zum Müllsammeln aufgerufen werden (zur Belohnung spendiert das Info-Haus im Anschluss Essen und Trinken), aber kaum jemand folgt diesen Aufrufen. Die Müllbehälter an den Eingängen zur Boberger Niederung sind entfernt worden, weil die Leerung nicht mehr gewährleistet werden konnte. Hier wollen die Bezirkspolitiker versuchen zu helfen, das könnte aber wegen der behördlichen Zuständigkeit für das Gebiet (Hamburg oder Bergedorf) schwierig werden.

 

Bei dieser Bürgersprechstunde waren zwar keine Bürger mit ihren Anliegen vertreten, aber unser Ziel, die Bezirkspolitiker über Themen, die für die Boberger Bürger wichtig sind zu informieren, wurde auch dieses mal erreicht. Die nächste Sprechstunde am 9.10.2014 soll zum 2. Mal im Foyer des AWO-Hauses Boberger Anger 119 statt finden. Dort erwarten wir wieder zahlreiche Besucher aus dem Wohngebiet. Die Vertreter der Fraktionen werden auch auf die in den bisherigen Sprechstunden vorgetragenen Themen zurück kommen und berichten, ob es bereits Lösungsansätze gibt.

 

Wolfgang Kamenske

 

 

Bürgersprechstunde Boberg 3.7.2014

 

Die Bürgersprechstunde Boberg am 3.7.2014 stand unter dem Motto „Kinder- und Jugendarbeit in Boberg“ und hat im Kinder- und Jugendhaus statt gefunden. Unter reger Beteiligung der Bezirkspolitiker aller eingeladener Fraktionen, Vereinsvertretern und unserem „BünaBe“ Matthias Düker haben die Kinder und Jugendlichen die Gelegenheit genutzt, ihre Wünsche und Sorgen rund um Boberg anzusprechen.

 

Besonders am Herzen lag ihnen die Sicherheit im Dorfanger. Unter der Überschrift „Gefährliche Orte in Boberg“ wurden in den letzten Wochen wichtige Punkte aufgelistet. Es ging um fehlende und kaputte Laternen, die für viele dunkle und damit unheimliche Plätze im Dorfanger sorgen. Außerdem wurde der katastrophale Zustand der Holzbrücken und Wege an der Ausgleichsfläche angesprochen. Wer haftet, wenn es hier zu Verletzungen kommt? Die beiden Bahnübergänge der AKN wurden ebenfalls als sehr gefährlich empfunden. Abhilfe könnten Schranken an den Übergängen und Zäune an den Gleisen schaffen. Noch ein Punkt auf der Liste ist die Situation für Fußgänger am Kreisel Heidhorst. Die Kinder wünschen sich Ampeln an den Zebrastreifen. Vielleicht könnte auch eine bauliche Veränderung am Kreisel für eine reduzierte Geschwindigkeit beim durchfahren helfen. Es wurden immer wieder brenzlige Situationen am Kreisel geschildert. Eine Tempo 30 Zone vor der Schule und eine dringend erforderliche Erneuerung der Markierungen der Zebrastreifen sollten zeitnah erfolgen.

 

Der Bürgerverein wird den Kindern einen Lageplan vom Dorfanger aushändigen (ist bereits erledigt), damit darin die kaputten und fehlenden Laternen eingetragen werden können. In den Plan tragen die Kinder auch die Orte ein, an denen Sitzbänke und Mülleimer aufgestellt werden sollen. Die fehlenden Sitzbänke wurden ja schon in der Bürgersprechstunde vom 8.5.2014 von den Bewohnern der Seniorenwohnungen angesprochen. Den ausgefüllten Plan geben wir dann an Frau Simone Gündüz weiter, die sich bereit erklärt hat, die Themen in den zuständigen Ausschüssen der Bezirksversammlung vorzutragen.

 

Eines der wichtigsten Themen wurde dann in der letzten halben Stunde noch sehr ausführlich diskutiert. Es ging um den Stellenwert der offenen Jugendarbeit in unserer Stadt. Für das Kinder- und Jugendhaus Boberg kann das Bezirksamt nur eine halbe Stelle bezahlen, weil es in Bergedorf noch mehr Jugendeinrichtungen gibt und aus dem Hamburger Haushalt seit Jahren nicht ausreichend Mittel für die Jugendarbeit an den Bezirk Bergedorf gezahlt werden. Gemeinsam wurde beraten, welche Möglichkeiten bestehen, auf diesen Missstand aufmerksam zu machen. Vorgeschlagen wurde, die Bergedorfer Abgeordneten der Hamburgischen Bürgerschaft einzuladen, um mit ihnen über das Thema zu sprechen. Auch in der Bürgersprechstunde der Bezirksversammlung würden die Jugendlichen vorstellig werden. Eventuell könnte auch die Bergedorfer Zeitung eingeschaltet werden (siehe Artikel in der BZ zum Thema vom 3.7.2014).

 

Der Verein wird mit darauf achten, dass es zu jedem angesprochenen Punkt auch eine Antwort geben wird. Sicher werden nicht alle Wünsche erfüllt werden können und manche Antworten können auch etwas länger dauern. Wichtig ist nur, dass nichts in Vergessenheit gerät. Das gilt auch für die übrigen Anfragen von Bürgern in den Sprechstunden. So soll das Thema „Gesundheitsversorgung“ bei einer der nächsten Sprechstunden wieder aufgegriffen werden, da sich in kleinen Schritten in Lohbrügge seit der Anfrage in der Sprechstunde vom 8.5. schon etwas getan hat.

 

Bürgersprechstunde Boberg 5.6.2014

 

Die Bürgersprechstunde in Boberg hat zum zweiten mal im Weinhaus an der Bergstraße bei Familie Günther stattgefunden. In etwas kleinerer Runde wurde lebhaft und offen über den Ausgang der Wahlen zum Bezirksparlament diskutiert.

 

Nach dem Verlust der absoluten Mehrheit der SPD wird es wohl nach alter Bergedorfer Tradition keine Koalitionen geben, sondern es werden themenbezogene Mehrheiten gesucht. Das neue Wahlsystem hat für einzelne Kandidaten zu überraschenden Ergebnissen geführt. Als positiv wird an dem neuen System empfunden, dass die Kandidaten künftig in den Wahlkreisen deutlich präsenter sein müssen, wenn sie die erforderlichen Wählerstimmen bekommen wollen.

 

Es wurde vereinbart, dass die bei den bisherigen Treffen vorgetragenen Anfragen der Bürger jetzt zeitnah aufgegriffen werden und über die Homepage des Vereins und über die Dorfzeitung die Ergebnisse mitgeteilt werden sollen. Dazu muss aber zunächst die konstituierende Sitzung der Bezirksversammlung im Juni und die anschließende Besetzung der Ausschüsse abgewartet werden.

 

Wolfgang Kamenske

 

Bürgersprechstunde Boberg 8.5.2014

 

Die 5. Bürgersprechstunde in Boberg hat dieses mal im AWO-Haus im Foyer Boberger Anger 119 statt gefunden. Unter dem Motto „Kandidaten für die Wahl zum Bezirks-parlament stellen sich vor“ waren nicht nur alle 7 auf unserer Homepage angekündigten Kandidaten da, sondern weitere 5 waren unserer Einladung gefolgt und haben sich den Fragen der Anwohner gestellt.

 

Neben dem großen Interesse der Politiker hat uns auch die gute Resonanz bei den Anwohnern gefreut. Mit ungefähr 20 Besuchern waren die Stuhlreihen gut gefüllt. Über die Themen Gesundheit (fehlende Ärzte und Apotheke in Boberg), Verkehr (Bushaltestelle im Dorfanger), Wahllokal in der Schule Weidemoor, fehlende Sitzbänke im Dorfanger und Nachbarschaftsprobleme durch das illegale Abholzen des Knicks an der ehemaligen Schafwiese wurde lebhaft diskutiert.

 

Die Veranstaltung hat uns so gut gefallen, dass wir eine der nächsten Bürgersprech-stunden sehr gerne wieder im AWO-Haus organisieren möchten. An diese Stelle noch ein Dankeschön für die Unterstützung durch die Bewohner beim Auf- und Abbau.

 

 

Der Rückblick

Bürgersprechstunde Boberg 3.4.2014

Die 4. Bürgersprechstunde in Boberg hat zum erstenmal in „Alt-Boberg“ im Weinhaus an der Bergstraße Am Langberg bei Familie Günther stattgefunden, die seit Anfang des Jahres auch Vereinsmitglied bei uns ist.

 

In der gemütlichen Atmosphäre des Weinhauses ergaben sich schnell wieder sehr interessante Gespräche, diesmal mit dem Schwerpunkt „Alt-Boberg“. Auch anwesende Gäste nutzten die Gelegenheit, über Probleme zu berichten, die jetzt weiter gegeben und einer Lösung zugetragen werden sollen.

 

So werden die Verkehrsexperten im Bezirksparlament gebeten zu prüfen, ob das Verbotsschild für Lkw bereits an der Einfahrt von der B 5 in den Langberg aufgestellt werden kann. Wenn die Fahrer das Schild erst am Schulredder sehen, wird es schwierig, dort wieder raus zu kommen.

 

Auch der fehlende Lärmschutz Am Langberg bzw. am Langbergring Richtung Hamburg wurde angesprochen. Scheinbar gibt es dafür keinen Rechtsanspruch, aber die bestehende Situation wird auch von Außenstehenden als unzumutbar empfunden. Wenn sich da etwas verbessern soll, müssen die Anwohner wohl selbst lauter auf die Barrikaden gehen und dafür auch einen langen Atem mitbringen. Wir werden das Thema nach den Wahlen am 25.5. noch einmal auf die Tagesordnung setzen.

 

Ein Bewohner regte an, dass die Beleuchtung für den Fußweg Am Langberg verbessert werden sollte. Wer bei Dunkelheit schon mal auf dem nicht befestigten Fußweg unterwegs war, wird dem sicher sofort zustimmen. Mit modernster Technik (z.B. Beleuchtung mit Bewegungsmeldern) könnte hier bestimmt auch energiesparend abgeholfen werden. Wir werden auch diesen Wunsch in Richtung Bezirk weiter geben.

 

Wie auch im Dorfanger gibt es Am Langberg Parkprobleme mit uneinsichtigen Nachbarn, die sich rücksichtslos in Einfahrten stellen. Dem betroffenen Bewohner wurde geraten, sich mit einer Eingabe an den Vorsitzenden der Bezirksversammlung Herrn Mallok zu wenden, damit geprüft werden kann, ob mit Markierungen auf der Straße für Abhilfe gesorgt werden kann.

 

Die nächste Bürgersprechstunde findet am 8.5.2014 statt. Wenn möglich, wollen wir dann eine Bürgersprechstunde im Foyer der AWO, Boberger Anger 119 anbieten, damit auch die Bewohner, die nicht mehr so mobil sind daran teilnehmen können. Mit der Organisation sind wir aber erst am Anfang, wir werden an dieser Stelle berichten, ob es klappt, oder wir uns an einem anderen Ort treffen. Das Thema für den 8.5.2014 steht aber schon fest. Die Kandidaten für die Wahlen zum Bezirksparlament am 25.5.2014, die auch für unseren Wahlkreis zuständig sind, sollen die Gelegenheit erhalten, sich den Bobergerinnen und Bobergern vorzustellen.

 

 

 

Rückblick Bürgersprechstunde vom 6. März 2014

Bei unserer 3. Bürgersprechstunde in Boberg mussten zum ersten mal noch Stühle aus dem Büro dazugestellt werden. Die Teilnehmerzahlen gehen langsam aber stetig nach oben.

 

Als erstes hat Herr Thiesen, unser Vorsteher des Wasserverbandes Boberg Heidhorst die Bürgersprechstunde genutzt, sich und unseren Wasserverband vorzustellen und auf die Besonderheiten im Dorfanger hinzuweisen. Bei der Gelegenheit wurde auf Hinweis von Herrn Schumacher am Boberger Anger ein ausgehobenes Sieb wieder eingesetzt und damit eine mögliche Gefahrenquelle für spielende Kinder beseitigt.

 

Einer wieder zugezogenen Bewohnerin aus den AWO-Wohnungen konnte bei ihrem Problem mit dem Festnetzanschluss von o2 nachbarschaftlich sofort geholfen werden. In dem Zusammenhang wurde auch das historisch gewachsene Monopol von o2 im Dorfanger diskutiert.

 

Die Überlegungen zum Bau von Unterkünften für Flüchtlinge auf dem Hundeübungsplatz an der B 5 hinter dem UK Boberg sind nach Auskunft von Herrn Schumacher vom Tisch. Die Erschließungskosten wären zu hoch gewesen. Die ehemalige Pfarrerwohung der Gnadenkirche Am Langberg ist an einen Investor verkauft worden. Das Haupthaus soll selbst genutzt werden, das restliche Gelände wird zur Zeit für eine Bebauung vorbereitet. Weitere Bauaktivitäten gibt es Am Heesen (ehemalige Schafwiese).

 

Abschließend wurde darüber gesprochen, dass eine mögliche Beeinflussung von Jugendlichen durch die unter anderem in Mümmelmannsberg und Neuallermöhe aktiven Salafisten auch in Boberg möglich sein könnte. Es wurde dabei darauf hingewiesen, dass es bei den Salafisten nicht um den islamischen Glauben geht, der z.B. in den Moscheen gelehrt wird. Salafisten sind vielmehr Extremisten, die sich außerhalb der christlichen und muslimischen Gesellschaft in Deutschland bewegen. Herr Schrum konnte dazu aus dem Elternrat berichten, der sich auch Intensiv mit dem Thema auseinandersetzt. Wer Veränderungen im Verhalten von Jugendlichen feststellt, die möglicherweise mit einer entsprechenden Bedrohung zusammen hängen könnten, sollte sich direkt an die Polizei wenden, da es bisher keine anderen Beratungsstellen gibt.

 

Die nächste Bürgersprechstunde findet am 3.4.2014 von 18.00 Uhr bis 19.30 Uhr im Weinhaus an der Bergstraße, Am Langberg statt.

 

Da am 25.5. neben der Europawahl auch die Wahlen zum Bezirksparlament stattfinden, werden zur Bürgersprechstunde am 3.4. die Kandidaten für unseren Wahlkreis eingeladen, damit sie sich ihren Wählern vorstellen und Fragen beantworten können. Es soll ja keiner sagen, er hat nicht gewählt, weil er die Leute nicht kennt.

 

Ein weiteres Thema soll sich mit Veränderungen in „Alt-Boberg“ befassen. Wer diesen Termin verpasst, erhält von uns noch eine zweite Gelegenheit, die Kandidaten für den Wahlkreis kennen zu lernen. Am 8.5. wird es die nächste Bürgersprechstunde, diesmal im Dorfanger geben. Den Ort und die Uhrzeit werden wir an dieser Stelle rechtzeitig bekannt geben.

 

Wolfgang Kamenske

 

 

 

Rückblick Bürgersprechstunde vom 6. Februar 2014

Eine tolle, hochkarätige Besetzung aus der Bergedorfer Politikszene, aber leider ein Mangel an "Bürgern".

 

Wie bereits im Dezember gab es interessante Einblicke in das politische Geschehen in und um Boberg herum. Auch auf Fragen, die uns hier vor Ort betreffen wurde ohne Umschweife eingegangen, so konnte direkt vor Ort schon so manches ge- bzw. erklärt werden. Schade nur, dass diese Chance zu wenige nutzen. Im Mai sind Wahlen zum Bezirksparlament und bei uns hat man die Möglichkeit einmal die Leute kennenzulernen, die zur Wahl stehen.

 

Andreas Müller
 

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Stand: Dezember 2018