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Die Heimwerker beim Brauseminar in der „Holsten Brauwelt“

Am 24.01.2014 war es endlich soweit. Die Heimwerker aus dem Dorfanger Boberg waren zum Seminar „Bierexperte“ in der Brauwelt der Holsten Brauerei. Sieben wissensdurstige Mitglieder der Heimwerker haben sich aufgemacht mehr über „des deutschen Lieblingsgetränk“ zu erfahren.

 

Morgens um 8.00 Uhr trafen sich die wissbegierigen vor dem Nahversorgungszentrum um gemeinsam zur Brauerei zu fahren. Nach einem kurzen Zwischenstopp zum gemeinsamen Frühstück, kamen sie pünktlich in der Brauerei an.

 

Der Braumeister Rüdiger Weck empfing die Teilnehmer des Seminars. Nach einer kurzen Sicherheitseinweisung ging es direkt in die „Brauwelt“.  Gemeinsam mit dem Braumeister wurde besprochen welch ein Bier man gemeinsam Brauen wolle. Es sollte ein Bier sein, das Süffig, Aromatisch, ein leichtes Zitrusaroma  im Abgang haben soll, sowie ein Volumieges  Mundgefühl.

 

Nach dem der Braumeister die Rezeptur zusammengestellt hatte ging es auch gleich los mit dem Brauen. Als erstes mussten durch die Teilnehmer 12,5 Kg Braumalz aus fünf verschiedenen Sorten zusammengestellt werden.  Alles zusammen in die Schrotmühle und das Brauen begann. Das gemahlene Schrot kam in die Maischpfanne und musste erstmal 2,5 Stunden einmaischen (sogenanntes Rasten).  Nach dem Maischen wurde der Sud in den Loiterbottich gepumpt.

Hier wurde der Sud dann in drei schritten gläutert. Der geläuterte Sud wurde dann in die Würzpfanne gepumpt und gekocht. Während des Kochens wurden zu verschiedenen Zeiten drei verschiedene Hopfensorten zugegeben. Nach dem das Kochen in der Würzpfanne beendet war wurde der Sud in den Whirpool gepumpt.  Hier wurde das jung Bier ein letztes mal geklärt und dann in den Gärtank gepumpt. Jetzt kam dann auch die Hefe ins Bier und die kann jetzt den Zucker in Alkohol verwandeln. Hier endete unser Brauen, da jetzt das Bier gären muss, und dann noch vier bis fünf Wochen lang lagern muss. Wenn das Bier fertig ist, wird dieses in Flaschen abgefüllt und an die Teilnehmer verschickt. Dann Trinken wir unserer erstes „Heimwerker Bier“.

 

Das ganze Seminar geht von 10 bis ca. 18 Uhr, wir brauchten bis halb acht. In der Zeit zwischen  den einzelnen Brauvorgängen wurde uns sehr viel über die Geschichte des Bieres vermittelt. Wer weis denn schon, seit wann es etwa Bier gibt. Die ersten Vorläufer unseres Bieres gab es schon 10.000 v.Chr.

 

Ein besonderer Moment war dann auch noch die Verkostung von Bierproben mit fehl Aromen. Sehr interessant was dabei so raus kam, (ich verrate mal nicht um welche Aromen es sich hier handelte) vielmehr möchte ich euch empfehlen dieses Seminar selber einmal zu besuchen. Es lohnt sich auf jeden Fall.

 

Zum Schluss möchte ich euch noch über eine amüsante Erfahrung nach dem  Seminar berichten: Wir sind nach dem Seminar noch gemeinsam essen gegangen. Ich trinke gerne Pils Biere oder Alsterwasser jedoch zu dem was ich essen wollte passte einfach kein Pils Bier. Ich hätte gern ein Dunkles oder Schwarzbier zum Essen gehabt. Merkwürdig, so etwas ist mir vorher noch nie aufgefallen. So bestellte ich mir ein Soft Getränk. Ich glaube ich werde in Zukunft mit offenen Augen durch die Bierregale gehen und verschiedene Biere im Haus haben. Von Wein hat man ja auch nicht nur eine Sorte für Fisch, Fleisch und Pasta im hause. Die Vielfalt macht es. Und vielleicht lohnt es sich ja auch mal den einen Euro mehr auszugeben für ein gutes Bier. Denn eines weiß ich jetzt sicher: nur der Geschmack zählt, nicht die Werbung oder das Immage!

 

Wer sich auch einmal informieren möchte: www.holsten-brauwelt.de

 

Frank van Dillen

Heimwerker im Dorfanger Boberg

 

 

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Stand: Mai 2020